Das Wort Eintopf ist dem eigentlichen Gericht nicht unbedingt eine große Hilfe. Es klingt nach Steckrübe, Großküche und nach Tagen, an denen bereits um halb fünf das Licht eingeschaltet werden muss. Einen Teller Cassoulet hingegen würde kaum jemand Eintopf nennen, obwohl weiße Bohnen und Fleisch dafür ziemlich lange gemeinsam in einem Topf verbringen. Bei einer Ribollita denken wir an die Toskana, bei Fabada an Asturien, bei Cocido an Madrid.
Doch sobald dieselbe Idee die deutsche Grenze überquert, wird aus bäuerlicher Kochkultur Hausmannskost – inklusive miefigem Geruch im Treppenhaus. Ich finde das ungerecht, zumal gerade einiges darauf hindeutet, dass Löffelgerichte kulinarisch wieder Karriere machen.
Food
Das Geheimnis des guten Eintopfs: Diese Rezepte müssen Sie probiert haben
Der Eintopf hat ein Imageproblem: Was in Frankreich Cassoulet und in Italien Ribollita heißt, gilt hierzulande als plumpe Hausmannskost. Doch das Comeback naht.
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Linsen, Möhren, Kartoffeln und Wurst – vielmehr braucht ein guter Eintopf nicht.
© E. Jason Wambsgans/Imago
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