Aufstand im Iran

Das Märchen vom Regimewechsel: Warum die Proteste im Iran scheitern mussten

Tausende Tote, kein Erfolg: Warum die Proteste im Iran scheitern mussten und wie ausländische Mächte das Volk in einen aussichtslosen Kampf treiben.

Klaus Bachmann
Klaus Bachmann
14 Min

Und wieder ist nichts geschehen im Iran. Zehn- vielleicht sogar Hunderttausende haben demonstriert in Teheran und anderen großen Städten, mehrere tausend sind dabei offenbar ums Leben gekommen, viele andere gefoltert und eingekerkert worden. Die Regierung war zu keinem Zeitpunkt erschüttert, es gab keinen einzigen Fall, in dem ein Mitglied oder eine ganze Fraktion der Staatsführung desertiert wäre.

Wenn es Versuche gab, Verräter in den eigenen Reihen zu finden, wie in Venezuela nach der Entführung Maduros durch Truppen der USA, so sind sie bisher nicht bekannt geworden. Westliche Journalisten überbieten sich im Moment mit Analysen, denen zufolge Teheran „geschwächt ist wie nie zuvor“, aber das sind bisher rein theoretische Erwägungen.

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