Berlin

Das neue Depot des DDR-Museums: Wie kommt der Panzer in den Schrank?

Faltbare Becher, Ulbricht-Portraits, Kirschkompott und ein Hühnerschreck: Berlins jüngster Kulturstandort lohnt die Entdeckung. So verlief der erste Tag.

8 Min
Das Depot des DDR-Museums: Mit rund 360.000 Exponaten ist das neue Depot nach eigenen Angaben die größte Sammlung dieser Art.

Das Depot des DDR-Museums: Mit rund 360.000 Exponaten ist das neue Depot nach eigenen Angaben die größte Sammlung dieser Art.

© Maurice Weiss/Ostkreuz

Eine Treppe nach oben, dann ist der „Klub der Funktionäre“ erreicht: ein großer Raum mit Sesseln, Couchgarnituren und vier Schrankwänden der Marke Carat. „Sie dürfen Schubladen und Fächer öffnen“, sagt die junge Frau, die den Rundgang betreut, freundlich. Die Besucher lassen sich nicht lange bitten. Hinter den Schrankklappen warten ein Spielzeugpanzer, eine Kindernähmaschine, Tempoerbsen, Kirschkompott aus Bulgarien, nicht minder alte Mokkabohnen und vieles mehr auf die Neugierigen.

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