Einmal gibt es noch Herzen für Annalena Baerbock. Als sie an diesem Mittwoch einen Brief durch den Verteiler der Grünen-Bundestagsfraktion schickt, in dem sie ankündigt, sich aus der ersten Reihe zurückzuziehen, da regnet es Likes der Abgeordneten, gibt es Danksagungen auf Social Media. Die Grünen zollen ihrer Außenministerin Respekt. Doch während die einen von einem „harten Schlag“ sprechen, dürften andere auch erleichtert sein.
Sieben Jahre lang hat Baerbock die Grünen maßgeblich geprägt. Sie war überpräsent, wie Robert Habeck, das Gesicht der Grünen. Erst als Parteivorsitzende gemeinsam mit ihm, dann als Kanzlerkandidatin, schließlich als erste Frau auf dem Chefsessel im Auswärtigen Amt. Nun ist erst einmal Schluss.
Grüne
Das sind die Gründe für Baerbocks Rückzug bei den Grünen
Sie wolle aus „persönlichen Gründen“ vorerst keine zentrale Rolle mehr, sagt Baerbock. Doch steckt mehr dahinter? Bei den Grünen sorgt ihr Schritt auch für Erleichterung.
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Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen)
© Christoph Soeder/dpa
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