Ein großes Turnier im Sommer zwischen zwei Bundesliga-Spielzeiten dient vielen Spielern auch immer dazu, sich international in das wohl größtmögliche Schaufenster zu stellen. Nicht jedem Fußballfan wird vor einigen Wochen der Name Ismael Saibari geläufig gewesen sein, nun steht der Stürmer der marokkanischen Nationalmannschaft beim FC Bayern unter Vertrag. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada hatte der 25-Jährige mächtig aufhorchen lassen. Die Münchner verpflichteten ihn für knapp 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven.
Saibari spielte in einem Regal, für das der 1. FC Union Berlin aktuell nicht groß genug ist. Trotzdem gibt es weitere Bundesliga-Klubs, die in diesem Sommer bei Profis zugeschlagen haben, die mit ihren Nationen vor einem Millionen-Publikum spielten. Werder Bremen verpflichtete etwa den österreichischen Nationaltorhüter Alexander Schlager, der 1. FC Köln lockte Ghanas Linksverteidiger Gideon Mensah in die Domstadt. Die ersten Dominosteine, so sagt man das inzwischen bei Bewegungen auf dem Transfermarkt, sind natürlich auch international schon gefallen.
Bundesliga
Das Warten geht weiter: Noch nimmt der Union-Kader keine Konturen an
Schon weit vor Ende der vergangenen Saison standen bei den Köpenickern die ersten Kaderveränderungen fest. Seitdem ist fast nichts mehr passiert.
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Marvin Friedrich (l.) und Zeno Van Den Bosch (2.v.l.) sind bislang die einzigen Neuen beim 1. FC Union Berlin.
© Matthias Koch/imago
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