Es gibt in Berlin einen Automatismus, der so zuverlässig funktioniert wie die Verspätung der S-Bahn: Wenn gespart werden muss, trifft es den Osten. Nicht immer sofort, nicht immer laut, aber am Ende immer. Die jüngste Runde dieses Spiels betrifft das Winckelmann-Institut an der Humboldt-Universität zu Berlin – jene Einrichtung, die seit der Gründung der Universität im Jahr 1810 Archäologie lehrt und erforscht, benannt nach dem Begründer der wissenschaftlichen Archäologie, Johann Joachim Winckelmann.
Wissenschaftspolitik
Das Winckelmann-Institut schließen? Berlin wiederholt seinen liebsten und verheerendsten Fehler
Die Humboldt-Uni will das traditionsreiche Winckelmann-Institut schließen. Seit 1990 trifft es stets den Osten. Doch dieses Mal geht es um mehr.
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Statue in der Ausgrabungsstätte Eleusis. Griechenland.
© IMAGO / Andreas Neumeier
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