Corona-Pandemie

„Das wird dem Einzelhandel sehr wehtun“

Der bevorstehende Lockdown dürfte den Berliner Handel und die Veranstaltungsbranche in Bedrängnis bringen. Welche Folgen hat das für die regionale Wirtschaft?

Robin Schmidt
3 Min
Ein T.-Rex-Skelett vor dem Brandenburger Tor soll auf die Existenzkämpfe in der Veranstaltungsbranche aufmerksam machen.

Ein T.-Rex-Skelett vor dem Brandenburger Tor soll auf die Existenzkämpfe in der Veranstaltungsbranche aufmerksam machen.

© dpa/Jörg Carstensen

Um darauf aufmerksam zu machen, hat Wöhler mit seinen Mitstreitern am Mittwoch vor dem Brandenburger Tor ein zwölf Meter langes und 4,5 Meter hohes T.Rex-Skelett aufgebaut. Davor steht ein Sarg mit dem Wort „Veranstaltungsbranche“. Kunst und Kultur hungerten langsam aus, sagt Wöhler, der Geschäftsführer einer Eventagentur in Braunschweig ist.Klare Kante der Regierung gefragtMan demonstriere nicht, weil man gegen irgendwelche Hygieneauflagen der Politik sei. „Da sind auch einige richtige Entscheidungen zum Schutz der Bevölkerung getroffen worden“, sagt Wöhler. Aber er frage sich schon, warum beispielsweise Theater mit gutem Lüftungssystem und Abstandsregeln nicht öffnen dürften, während die Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln dicht an dicht stünden.

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