Staatssicherheit

DDR-Bürgerrechtler und Ex-Stasibeauftragter Berlins Martin Gutzeit gestorben

Martin Gutzeit ist tot. Der DDR-Bürgerrechtler und SDP-Mitgründer stirbt mit 74 Jahren.

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Martin Gutzeit (rechts) war rund 25 Jahre lang Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

Martin Gutzeit (rechts) war rund 25 Jahre lang Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

© picture alliance / Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB

Martin Gutzeit, langjähriger Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, ist im Alter von 74 Jahren verstorben. Das bestätigten politische Weggefährten.

Gutzeit, von Beruf Theologe, gehörte 1989 zu den Gründern der Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP). Im Jahr darauf zog er als Abgeordneter in die erste frei gewählte Volkskammer ein, die den Weg zur deutschen Einheit ebnete.

Von 1993 bis 2017 leitete Gutzeit als Landesbeauftragter in Berlin die Aufarbeitung der Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. In dieser Funktion begleitete er über mehr als zwei Jahrzehnte die Auseinandersetzung mit den Hinterlassenschaften des SED-Regimes in der Hauptstadt.

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