Restitution

DDR-Enteignungen: „Plötzlich hieß es nach der Wende: Ihr müsst raus. Da knallte es natürlich.“

Im Interview schildert Dieter Meier, wie das Dresdner Haus seiner Familie in der DDR enteignet und später restituiert wurde – und warum die Debatte über Eigentum und Identität bis heute nachhallt.

12 Min
Unterlagen aus dem Restitutionsverfahren beim Amt zur Regelung offener Vermögensfragen.

Unterlagen aus dem Restitutionsverfahren beim Amt zur Regelung offener Vermögensfragen.

© Fotoillustration: Uroš Pajović/Berliner Zeitung am Wochenende. Fotos: Unsplash

Dieter Meier heißt in Wirklichkeit anders, sein echter Name ist der Redaktion bekannt. Er wurde 1950 in Berlin geboren, in einer Stadt aus Sektoren, mit Vier-Mächte-Status und provisorischen Ausweisen. Die Geschichte, die er erzählt, beginnt mit einem Mietshaus in Dresden, Baujahr um 1890, über Generationen im Familienbesitz – und führt über Enteignung, „vorläufige Verwaltung“ und gezielte Überschuldung ins Volkseigentum der DDR.

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