Die Flusslandschaft und der Dom – das seien die Dinge, die tief in ihr verwurzelt sind, sagt Anne Hahn über Magdeburg. Mitte der Achtzigerjahre kam sie erstmals mit der Punkszene in Kontakt. Sie organisierte Konzerte, fiel aus dem System, geriet ins Visier der Staatsmacht. Im Mai 1989 versuchte sie, über Aserbaidschan in den Westen zu fliehen. Es misslang. Den Mauerfall erlebte sie hinter Gittern. Jetzt kehrt die 59-Jährige aus Berlin zurück – als 14. Stadtschreiberin ihrer Heimatstadt. Ab April 2026 wird die Autorin Hahn sieben Monate lang wieder an der Elbe wohnen. Sie setzte sich gegen 33 Mitbewerber durch. Die Jury nominierte sie einstimmig.
Magdeburg
Punk an der Elbe: Warum eine DDR-Rebellin von Berlin in ihre Ost-Heimat zurückkehrt
Die gebürtige Magdeburgerin Anne Hahn wird als Stadtschreiberin ausgezeichnet. Dafür kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück. Dort will sie nun DDR-Subkultur aufarbeiten.
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Die Autorin Anne Hahn kehrt als Stadtschreiberin in ihre Heimatstadt Magdeburg zurück. Mit Punk, DDR-Geschichte und einem unvollendeten Roman im Gepäck.
© Gerhard Leber/imago
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