Sondersendung

Debatte um „Keine Angst“: Wie das ZDF seine Entscheidung im Fall Danger Dan begründet

Nach der kurzfristigen Ausladung des Rappers Danger Dan aus der Sendung „Die Anstalt“ eskalierte die Debatte. In einer Sondersendung legt das ZDF nun seine Argumente offen.

7 Min
Ein Auftritt des Rappers Danger Dan im ZDF wurde kurzfristig vom Sender abgesagt. Jetzt spricht der Künstler von Zensur.

Ein Auftritt des Rappers Danger Dan im ZDF wurde kurzfristig vom Sender abgesagt. Jetzt spricht der Künstler von Zensur.

© Bernd Wüstneck/dpa

Der Streit um Danger Dans neuen Song „Keine Angst“ hat sich innerhalb weniger Tage zu einer Grundsatzdebatte über Kunstfreiheit, Programmverantwortung und den Umgang mit politischem Extremismus entwickelt. Auslöser war die kurzfristige Ausladung des Musikers und des Pianisten Igor Levit aus der ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“. Während beide Künstler von einem „autoritären Akt“ und einem Eingriff in die Meinungs- und Kunstfreiheit sprechen, verweist das ZDF auf seine Programmrichtlinien. Die Redaktion von „Die Anstalt“ stellte sich wiederum öffentlich gegen den eigenen Sender und erklärte, sie teile dessen Einschätzung ausdrücklich nicht.

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