Debatte um toten Hund

Hund erschossen, keine Ermittlungen gegen Polizisten

Im Netz tobt die Debatte um einen Hund, der am Montag von einem Polizisten im Berliner Humboldthain erschossen wurde. Polizei und Staatsanwaltschaft werden nicht gegen den Polizisten ermitteln, da dieser sich vom Hund angegriffen gefühlt habe.

BLZ
1 Min
Der tote Hund wird abtransportiert.

Der tote Hund wird abtransportiert.

© Thomas Schröder Lizenz

Der tödliche Schuss auf einen Hund im Berliner Volkspark Humboldthain hat für einen Polizisten zunächst keine strafrechtlichen Ermittlungen zur Folge. Das teilten sowohl Polizei als auch Staatsanwaltschaft am Donnerstag auf Anfrage mit. Der Beamte hatte am Montag einen Rhodesian Ridgeback mit seiner Dienstwaffe erschossen, nachdem er den Halter vergeblich aufgefordert hatte, das Tier anzuleinen. Als der Hund plötzlich auf den Beamten zurannte, tötete er ihn. „Der Hund ist ja nicht erschossen worden, weil er nicht angeleint war“, betonte ein Polizeisprecher. Der Beamte habe sich vielmehr angegriffen gefühlt. (dpa)

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