Analyse

Der Absturz eines Machtpolitikers: Das Ende der Ära Kai Wegner

Kai Wegner verstand es wie kaum ein anderer, Macht in der Berliner CDU zu organisieren. Doch nach dem Stromausfall-Debakel verloren selbst seine engsten Mitstreiter das Vertrauen in ihn.

Peter Kurth
8 Min
Kai Wegner hat es 2023 im zweiten Anlauf ins Rote Rathaus geschafft. Ein drittes Mal wird es nicht geben.

Kai Wegner hat es 2023 im zweiten Anlauf ins Rote Rathaus geschafft. Ein drittes Mal wird es nicht geben.

© IMAGO/Stefan Zeitz/Stefan Zeitz Photograpy

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Jens Spahn, der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Union im Bundestag, haben einiges gemeinsam: Beide haben sich sehr früh entschieden, Politik zu ihrem Beruf zu machen und auf relevante Lebens- und Berufserfahrung außerhalb der Politik zu verzichten. Beide haben es schon in ihren 20ern in ein Parlament geschafft – Spahn mit 22 in den Bundestag, Wegner mit 27 ins Abgeordnetenhaus von Berlin.

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