Sinkende Mitgliederzahlen

Der Berliner Breitensport leidet massiv unter den Folgen des zweiten Lockdowns

Den Vereinen rennen die Mitglieder davon, weil es keine Angebote mehr für sie gibt. Fehlende Einnahmen sind kaum auszugleichen und ein Ende ist nicht in Sicht.

Jakob Lobach
5 Min
Einsam drehen die Jogger im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Prenzlauer Berg seit einigen Monaten ihre Runde. Wenn sie denn nicht nur Schnee, sondern auch der Lockdown am Sport in größeren Gruppen hindert.

Einsam drehen die Jogger im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark im Prenzlauer Berg seit einigen Monaten ihre Runde. Wenn sie denn nicht nur Schnee, sondern auch der Lockdown am Sport in größeren Gruppen hindert.

© Imago

Der aktuelle Lockdown, seit im März des vergangenen Jahres erstmals die Sportstätten geschlossen wurden, mitsamt dem Verbot von Amateursport ist der negative Höhepunkt eines turbulenten  Jahres für die Berliner Sportvereine. Wieder steht der Breitensport still und die pandemiebedingten Probleme der Vereine werden verstärkt. Ein damit einhergehender und messbarer Mitgliederschwund bereitet Sorgen – auch vor dem Hintergrund, dass der Lockdown jüngst mindestens bis zum 7. März verlängert wurde.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*