Keine vier Jahre nach seiner Enthüllung wurde der Cranach-Triegel-Altar aus dem Naumburger Dom schon wieder verbannt. Die Vereinigten Domstifter zu Naumburg und Merseburg hatten Michael Triegel damit beauftragt. Der Vertreter der Leipziger Schule hatte schon den deutschen Papst Benedikt XVI. porträtiert. Stifter und Gemeinde wünschten sich die Wiederauferstehung des im Bildersturm von 1541 zerstörten Altars von Lucas Cranach d. Ä. Und ja: als mutige Collage aus altmeisterlicher und heutiger Malerei.
Streitobjekt Naumburger Dom
Der Dokumentarfilm „Triegel trifft Cranach“ rollt den Naumburger Bilderstreit auf
Der Cranach-Triegel-Altar wurde von Naumburg nach Rom verbannt. Davon erzählen eine Berliner Ausstellung und ein Kinofilm.
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