Festival

„Der Fernsehturm erinnerte mich an eine Zuckerstange“: Interview mit dem Künstler, der Berlins Wahrzeichen beleuchtet

Bonbons, Wasser und Glitter werden zu Kunst: Jan Hübel und Simon Hansson verwandeln einfache Materialien in einen farbenfrohen Film für den Berliner Fernsehturm.

Alexandra Gretschichin
Alexandra Gretschichin
5 Min
Blick auf den beleuchteten Fernsehturm beim Festival of Lights 2024 in Berlin

Blick auf den beleuchteten Fernsehturm beim Festival of Lights 2024 in Berlin

© Nicole Krauthöfer/imago

Wenn Berlin plötzlich in bunten Farben leuchtet, beginnt das Festival of Lights. Von Freitag an bis zum 18. Oktober werden täglich von 19 bis 23 Uhr bekannte Gebäude mit spektakulären Lichtinstallationen und Projektionen zum Strahlen gebracht. Neben den kostenlosen Highlights gibt es auch besondere Events wie Konzerte, für die Tickets erhältlich sind.

Der 56-jährige Jan Hübel ist in diesem Jahr als Künstler beim Festival of Lights dabei. Er studierte Visuelle Kommunikation und Mediendesign und arbeitete anschließend als digitaler Bildbearbeiter für verschiedene Agenturen. Später war er an mehreren Filmproduktionen beteiligt und arbeitete als VFX Supervisor im Bereich der visuellen Effekte.

Derzeit gründet Hübel gemeinsam mit einer Kollegin eine eigene Produktionsfirma, die sich künftig vor allem auf Dokumentarfilme konzentrieren soll.

Mit Festival-of-Lights-Geschäftsführerin Birgit Zander verbindet Hübel seit etwa 15 Jahren eine enge Freundschaft. Über diesen persönlichen Kontakt entwickelte sich auch seine langjährige Zusammenarbeit mit dem Festival, die bislang für ihn vor allem als Videoproduzent hinter den Kulissen stattfand.

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