Abschied

Nach 35 Jahren an der Spitze: Claus Löser verlässt das Kino in der Brotfabrik

Claus Löser lindert die Not unterversorgter Cineasten, bewahrt Underground-Filme aus DDR-Zeiten vor der Versenkung. Nun nimmt er seinen Abschied vom Kino in der Brotfabrik.

Cornelia Klauß
3 Min

Eigentlich wollte Claus Löser Regie studieren. Aber weil er in der DDR an der Filmhochschule nicht zugelassen wurde, hat er sich andere Wege gesucht. So drehte er autonom kurze anarchische 16-Millimeter-Filme, unter anderem 1986 einen mit dem Titel „Personen haben einen sicheren Stand einzunehmen“.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*