Kritik

Frust brütet nicht nur im Osten: Die spannende und auch versöhnliche MDR-Doku „Wut. Eine Deutschlandreise“

Der Journalist und Grimme-Preisträger Matthias Schmidt hat sich zuletzt in drei Filmen ausführlich mit der Wut in Ost und West befasst. Nun führt er seine Protagonisten noch einmal zusammen.

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Uwe Ziebuhr, der freundliche Wirt der Bürgerstube Wattenscheid

Uwe Ziebuhr, der freundliche Wirt der Bürgerstube Wattenscheid

© R. Wolf/MDR

Da sind sie wieder: die junge Sidney Witzel aus Halle, die sich in der Logopädie hat ausbilden lassen, nun aber wegen der Rap-Karriere, die sie noch lieber verfolgen würde, nach Berlin gezogen ist. Oder Sara Grasnick, eine Unternehmerin, die in Malaysia studierte und in Köln lebte, aber irgendwann spürte, dass „der Vogtländer keine Rheinländer, sondern Vogtländer braucht“.

Auch Doreen Meier, Jahrgang 1968, ursprünglich aus Thüringen, die gleich nach der Wende nach NRW ging und dort Lehrerin und Fußballtrainerin wurde. Sie sind nur ein paar der Protagonisten, die den Filmemacher Matthias Schmidt durch seine drei Dokumentationen „Wut“ begleitet haben, die ihn in den letzten Jahren zweimal im Osten und einmal im Westen unterwegs sein ließen.

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