Berlin sollte für Furore sorgen. Die Ukraine-Gespräche im Regierungsviertel, vom Hotel Adlon bis zum Kanzleramt, würden einen großen Schritt in Richtung Friedenslösung bedeuten. So jedenfalls die Erzählung, die sich die Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz vorstellte. Doch nach zwei Tagen intensiver Gespräche bleibt vor allem Ernüchterung. Der Verhandlungsprozess, um den fast vier Jahre andauernden Krieg in Osteuropa zu beenden, ist kaum vorangekommen. Schlimmer noch: Eine Friedenslösung sieht nach den Berliner Gesprächen komplizierter als zuvor aus. Danke dafür!
Ukraine-Gespräche in Berlin
Der gescheiterte Weihnachtsfrieden von Berlin: Eine verpasste Chance für Merz
Berlin wollte zur Bühne des Friedens werden. Doch die Ukraine-Gespräche im Regierungsviertel brachten keinen Durchbruch – und offenbarten Deutschlands begrenzten Einfluss.
8 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*