Kolumne

Klimapolitik im Tunnelblick: Warum der CO₂-Reduktionismus zu kurz greift

Die Fixierung auf das CO₂ lenkt von wichtigen Zusammenhängen ab. Dennoch gibt es gute Gründe für einen vernünftigen Klimaschutz, auch für eine Mäßigung des Flugverkehrs.

8 Min
„Möglicherweise stehen wir am Anfang einer unumkehrbaren Entwicklung, in deren Verlauf der Himmel zur Hölle wird?“

„Möglicherweise stehen wir am Anfang einer unumkehrbaren Entwicklung, in deren Verlauf der Himmel zur Hölle wird?“

© OAZ

„Fundamentalismus“ lautet die Überschrift, unter der der amerikanische Kulturphilosoph Charles Eisenstein den „CO₂-Reduktionismus“ beschreibt. Dabei gehe es um jene Haltung, die den ‚Kampf gegen das CO₂‘ absolut setzt und jede davon unabhängige Zuwendung zur Natur oder zu unseren Mitmenschen als eine „ungerechtfertigte Ablenkung vom einzig wichtigen Anliegen“ abwertet. Diese Denkweise verlange, „dass wir mit versteinertem Herzen unseren Blick von den Bedürfnissen unserer unmittelbaren Umwelt abwenden“.

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