Es war eine Sensation. Sie spielte sich am 12. August 1904 in der Griebenowstraße 10 ab – auf einem Hinterhof, wie es sie viele gab in Berlin, mit Klinkermauern, Kindergeschrei und Kohlgeruch. Viele Leute, Reporter, Fotografen, Geheimräte, Offiziere, ja sogar der preußische Kultusminister Heinrich Konrad Studt kamen, um einen schwarzen Hengst zu sehen.
Denken
Der Kluge Hans: Warum ein Berliner Pferd die Künstliche Intelligenz entzaubert
Können Tiere denken? Und hat die KI ein Bewusstsein? Der Autor Reto U. Schneider befasst sich in seinem neuen Buch mit höchst aktuellen, spannenden Fragen.
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Der preußische Kultusminister und ein erlesenes Publikum 1904 bei einer Vorführung des Klugen Hans (wie es sich der Zeichner einer italienischen Zeitschrift vorstellte).
© L’Illustrazione Italiana
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