Medienkritik

Der Kompromiss hat keine Leser mehr: Das Geschäft mit der politischen Empörung

Ein Satz von Friedrich Merz genügt, und die politischen Lager wissen, was sie davon zu halten haben. Medien und Leser bewegen sich zunehmend in getrennten Wirklichkeiten – mit Folgen.

6 Min
Wer sein Publikum bestätigt, am besten noch mit emotionaler Verstärkung, verkauft Abos.

Wer sein Publikum bestätigt, am besten noch mit emotionaler Verstärkung, verkauft Abos.

© Rene Traut/Imago

Mitte September empfing Friedrich Merz die Preisträger von „Jugend forscht“ im Kanzleramt. Ein junger Mann fragte ihn, wie sich die von ihm geforderte Klarnamenpflicht im Netz mit dem Schutz von Informanten und investigativem Journalismus vertrage.

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