Früher gab es zu Gedenkjahren von wichtigen Komponisten Zyklen ihrer Werke, oft kombiniert mit Einspielungen des Gesamtwerks. Ludwig van Beethovens 200. Todestag im Jahr 2027 wird in der Berliner Philharmonie nicht mit der Aufführung aller neun Symphonien begangen, wie Chefdirigent Kirill Petrenko am Rand der Vorstellung des Programms der neuen Spielzeit erläutert. Er halte nichts von solchen Parforceritten. Jede einzelne Symphonie sei dermaßen anspruchsvoll und komplex, dass das Einstudieren die volle Konzentration erfordere. Daher werden die Philharmoniker in der kommenden Saison unter Petrenko die „Pastorale“ und die „Missa solemnis“ aufführen. Das Chamber Orchestra of Europe wird die Fünfte und die Achte beisteuern.
Philharmoniker
Der magische Meister: Wie Kirill Petrenko Beethoven völlig neu interpretiert
Mit Petrenkos analytisch-emotionalem Stil werden die Berliner Philharmoniker zum Maß aller Dinge in Sachen Beethoven.
Michael Maier
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Kirill Petrenko spielt mit den Berliner Philharmonikern Beethovens Zweite in der Philharmonie.
© Lena Laine
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*