Immer wieder wird über die sogenannte Generation Z geschrieben, als handle es sich um eine vom Himmel gefallene fremdartige Spezies. Dabei geht es um unsere Kinder und Enkel, die von etwa 1996 bis 2012 geboren sind. Was man da nicht alles liest: Die Gen Z wolle wenig arbeiten und viel Freizeit haben, sie könne nicht richtig kommunizieren, habe Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren, ein Buch zu lesen. Ja, sie verliere eine Fähigkeit, „die die Menschheit seit 5500 Jahren besitzt“, behaupten gerade einige Medien. Gemeint sei die Fähigkeit, per Hand zu schreiben und dabei komplexere Gedanken zu formulieren.
Ja, wirklich? Haben vor 5500 Jahren die Blagen der Ötzi-Sippe in ihrer Hütte Briefchen geschrieben? Mit der Feder, mit dem Kuli? Vielleicht an Oma Ötzeline hinter den sieben Alpengipfeln? Wohl kaum! Wenn ich mich richtig entsinne, wurden in den Anfangszeiten der Schrift irgendwo Hieroglyphen in Wände gemeißelt.
Harmsens Welt
Wenn der Mond in die Erde kracht: Wie die Generation Z Katastrophen bewältigt
Alles meckert an der Generation Z herum. Dabei ist diese genau so, wie wir sie uns herangezogen haben. Und sie passt genau in die Krisenzeiten. Eine Betrachtung.
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Die Generation Z liest vielleicht kaum noch Bücher und schreibt selten mit der Hand. Aber sie hat andere Stärken.
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