Magnus Brechtken ist jetzt auch bei der WELT angekommen. Zuvor hatte ihn bereits die FAZ ausführlich zum Osten befragt. Seine Diagnose und sein Therapieplan lassen sich in drei Sätzen zusammenfassen: Der Osten ist politisch noch nicht hinreichend westdeutsch sozialisiert. Er denkt emotionaler, autoritätsorientierter und erwartet zu viel vom Staat. Die Therapie besteht im Wesentlichen darin, ihm noch einmal zu erklären, warum der Westen recht hat.
Ostdeutschland
Der Osten hat ein Problem: Er will einfach nicht westdeutsch werden
Seit Jahrzehnten erklären Experten, warum der Osten anders tickt, wählt und denkt. Vielleicht liegt das Problem inzwischen weniger beim Osten – als beim westdeutschen Blick auf ihn.
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Seit Jahrzehnten erklären ostdeutsche Ostversteher dem Westen, was mit ihren Landsleuten nicht stimmt.
© IMAGO/Sascha Steinach
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