Wer Thomas Dietz besuchen will, muss an das Stettiner Haff fahren – nicht mehr nach Schönfeld in der Uckermark, wo er fast 38 Jahre lang Pfarrer war, sondern achtzig Kilometer weiter. In jenes Haus, in das er und seine Frau Gudrun nach ihrer Pensionierung im Sommer 2025 bewusst gezogen sind. Der Abstand zur alten Wirkungsstätte soll einem Nachfolger den Weg freimachen. Nur: Ob es einen Nachfolger geben wird, ist fraglich.
Meinungsfreiheit
Der Pfarrer, der Räume offenhält und Meinungen zulässt
Thomas Dietz hat in der Wende Mut gemacht und in der Corona-Zeit Trost gespendet. Nun erlebt der pensionierte Schönfelder Pfarrer, wie seine Kirche jenen Raum schließt, den er fünf Jahre lang offengehalten hat.
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Pfarrer Thomas Dietz mit seiner Frau Gudrun vor ihrem Alterssitz am Stettiner Haff.
© Harald Melzer
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