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Fußball-EM

Wegen der Deutschen Bahn: Philipp Lahm verpasst TV-Auftritt

Der Turnierdirektor schaffte es nicht rechtzeitig vor dem Spiel der Slowakei gegen die Ukraine nach Düsseldorf. Die Deutsche Bahn entschuldigte sich.

Team News dpa/BLZ
2 Min
Philipp Lahm ist der Turnierdirektor der Fußball-Europameisterschaft.

Philipp Lahm ist der Turnierdirektor der Fußball-Europameisterschaft.

© Arne Dedert/dpa

Der Turnierdirektor der Fußball-Europameisterschaft, Philipp Lahm, hat wegen Verspätungen bei der Deutschen Bahn am Freitag einen TV-Auftritt bei RTL und MagentaTV verpasst. Der Zug schaffte es offenbar nicht pünktlich nach Düsseldorf.

Stattdessen stand lediglich EM-Botschafterin Celia Sasic vor dem 15-Uhr-Spiel Slowakei gegen Ukraine vor der Kamera. Über Lahms Aufenthaltsort sagte Sasic: „Er müsste irgendwo in der Nähe von Solingen hängen, also von daher drücken wir die Daumen.“ RTL-Moderator Florian König konnte sich eine kleine Spitze nicht verkneifen: „Grüße an Philipp Lahm, wenn er es dann hoffentlich hier bis Düsseldorf, bis zum Stadion schafft“, sagte er zu Sasic.

Später äußerte sich dann auch die Deutsche Bahn und entschuldigte sich, dass sie Lahm am Freitag nicht pünktlich nach Düsseldorf bringen konnte. „Es tut uns leid, dass es Philipp Lahm nicht rechtzeitig zum Spiel geschafft hat. Immerhin die zweite Halbzeit konnte er im Stadion schauen. Entschuldigung, lieber Philipp Lahm!“, teilte ein Bahn-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mit.

Lahm insgesamt zufrieden mit Organisation der EM

Trotz des Zwischenfalls gibt sich Lahm mit der Organisation der EM zufrieden. Nach einer EM-Woche zog er ein positives Zwischenfazit zur Organisation – warb aber auch um Verständnis für kleinere Probleme. „Natürlich sieht man auch Dinge, die man besser machen kann, die man anpassen kann“, sagte der Fußball-Weltmeister von 2014 am Freitag im ARD-„Morgenmagazin“. Insgesamt seien er und sein Team aber „sehr zufrieden, wie alles abläuft“.

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Während der ersten EM-Tage hatten Fans mehrfach die Umstände bei der An- und Abreise zu den Stadien kritisiert. Speziell über den Spielort Gelsenkirchen wurde debattiert. „Es sind ganz, ganz viele Menschen, die bei Großereignissen zusammenkommen“, sagte Lahm. „Wenn es um den Einlass geht oder den Abtransport – es sind einfach viele Menschen“, und es sei „nicht immer möglich“ diese in kürzester Zeit zu bewegen. „Es sollte jeder Verständnis haben, dass nicht alles perfekt funktioniert, wenn viele Menschen aufeinandertreffen oder irgendwo hinwollen.“

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