Deutsche Unternehmen liefern genau das, was afrikanische Volkswirtschaften für ihre Industrialisierung brauchen: Kapital, Technologietransfer, Ausbildung. Warum Deutschland das Potenzial des Kontinents trotzdem kaum nutzt – und was sich ändern müsste, haben Hannah Grupp, Industrial Development Officer bei der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (Unido), und Paul M. Lubeck, Soziologieprofessor an der University of California, in ihrer kürzlich erschienenen Studie für das Carnegie Endowment for International Peace untersucht.
Interview
Ökonomen über Afrika-Investitionen: „Lieber erfolgreiche deutsche Firmen im Ausland als gar keine mehr“
Deutschland ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt, aber nur ein marginaler Investor in Afrika. Dabei könnten vom Wachstumspotenzial beide Seiten profitieren.
7 Min
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Näherinnen in einer Textilfabrik in Äthiopien
© Joerg Boethling/Imago
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