Polizeieinsatz

„Deutsche Polizisten gegen polnische Bürger“: Berliner Beamte lösen Demo einer Gelbwesten-Truppe auf

In der Nähe des Reichstags nimmt die Polizei mehrere Männer fest. Über die Polizei bricht eine Hasswelle herein, Beamte werden mit dem Tode bedroht.

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Berliner Polizisten nehmen einen polnischen Teilnehmer einer Demonstration fest.

Berliner Polizisten nehmen einen polnischen Teilnehmer einer Demonstration fest.

© Screenshot/BLZ

Die Bilder des Polizeieinsatzes gehen viral: Polizisten reißen Menschen, die gelbe Westen anhaben und Polnisch sprechen, zu Boden. Deutsche Polizisten gehen gegen polnische Bürger vor – das ist die Botschaft, die in dem Film transportiert wird, der gerade die Social-Media-Kanäle heißlaufen lässt. Im Internet überschlagen sich die Hasskommentare gegen die deutsche Polizei und ihr „brutales Vorgehen“. Alte Wunden der Geschichte brechen auf.

Was war passiert? Am Dienstagnachmittag hatten sich etwa 15 Männer mit gelben Westen am Skulpturenpark vor dem Berliner Reichstag eingefunden. Mit einer nicht angezeigten Demo wollten sie mit Transparenten und einem großen Holzkreuz zum Gedenkstein für die im Zweiten Weltkrieg ermordeten Polen an der Heinrich-von-Gagern-Straße ziehen. Die Polizei untersagte ihnen aber den Aufzug zu dem Gedenkort und dort das Aufstellen des Holzkreuzes.

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