Maurer war am Donnerstag mit seinen Nasa-Kollegen Thomas Marshburn, Raja Chari und Kayla Barron mit dem „Crew Dragon“ der privaten Raumfahrtfirma SpaceX von Elon Musk vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet. Der Flug des „Crew Dragon“ war zuvor mehrfach verschoben worden – erst wegen schlechter Wetterbedingungen, dann wegen eines „kleineren medizinischen Problems“ bei einem der Crew-Mitglieder, und dann musste erst eine andere Crew von der ISS zurückgeholt werden.
„Bilderbuch-Start“: Deutscher Astronaut Matthias Maurer im All
Maurer endlich im Weltall: Diese zwölf Deutschen waren vor ihm da
Maurer wird wohl auch einen Außeneinsatz im All absolvieren
Der 51-jährige Saarländer ist der zwölfte Deutsche im All, der vierte auf der ISS – und der erste, der in einem „Crew Dragon“ dorthin geflogen ist. Auf der ISS soll der Astronaut der Europäischen Weltraumorganisation Esa in rund 400 Kilometern Höhe etwa sechs Monate lang zahlreiche Experimente durchführen und wohl auch einen Außeneinsatz absolvieren. Maurer, der einen Doktortitel in Materialwissenschaft hat, ist nach Nasa-Zählart der 600. Mensch im All. Zuletzt war 2018 mit Alexander Gerst ein deutscher Esa-Astronaut an Bord der ISS gewesen.
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