Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten in Deutschland hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg arbeiten inzwischen mehr als 40 Prozent aller Beschäftigten weniger als 38 Stunden pro Woche.
Als Grund nennt das IAB den hohen Personalbedarf in Branchen, in denen Teilzeitmodelle traditionell weit verbreitet sind. Dazu zählen insbesondere das Gesundheitswesen sowie der Erziehungsbereich, die einen wachsenden Anteil an den Neueinstellungen ausmachen.
Gleichzeitig verändert sich die Struktur des Arbeitsmarktes an anderer Stelle: Vollzeitstellen, wie sie vor allem in der Industrie üblich sind, werden dem Institut zufolge weiter abgebaut. Damit verschiebt sich das Verhältnis zwischen den beiden Beschäftigungsformen weiter zugunsten der Teilzeit.
Mehr Teilzeit, weniger Vollzeit: Warum vor allem Frauen in Deutschland kürzer arbeiten
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