Deutschland ist weiter! Im dritten Gruppenspiel der Heim-WM in Berlin gewannen die deutschen Basketballerinnen am Montagabend in der Arena am Ostbahnhof mit 83:58 gegen Mali. Frieda Bühner war mit 21 Punkten die beste Werferin eines deutschen Teams, das durchaus unter Druck gestanden hatte.
Nach der deutlichen 83:53-Niederlage zum Auftakt gegen Spanien und dem 74:58-Erfolg am vergangenen Sonnabend gegen Japan war für Deutschland am 3. Spieltag alles möglich: Der Gruppensieg war zumindest in der Theorie möglich, der Einzug in die Zwischenrunde bei einem Sieg wahrscheinlich, doch auch das frühzeitige Aus drohte bei einer Niederlage.
Deutschland trotzt dem Druck
Dank der treffsicheren Frieda Bühner und Luisa Geiselsöder (17 Punkte) und Leonie Fiebich, die ihr Team bei Rebounds und Assists anführte, setzte sich Deutschland am Ende klar durch.
Weil Spanien im Parallelspiel gegen Japan siegte, erreichte das deutsche Nationalteam den 2. Platz in Gruppe A und qualifizierte sich somit für die Zwischenrunde. Dort trifft das Team um die Berliner Starspielerin Nyara Sabally und Leonie Fiebich bereits am Dienstag auf Südkorea.
Gegen Mali hatte das deutsche Team den besseren Start erwischt, zog zwischenzeitlich auf acht Punkte davon und beendete das erste Viertel mit einer 23:18-Führung. Nur von der Dreierlinie hatte es zu diesem Zeitpunkt nicht so recht funktionieren sollen: Nur einer der sechs Würfe von draußen führte zu Punkten.
Treffsicher: Frieda Bühner startete mit ihren Treffern von der Dreierlinie eine Serie.
© IMAGO/Tilo Wiedensohler
Bühner startet Dreierserie
Das änderte sich im 2. Viertel. Verantwortlich dafür war vor allem Frieda Bühner mit zwei verwandelten Dreiern nacheinander, von denen sich offenbar auch ihre Mitspielerinnen inspirieren ließen: Sechs von neun Dreierversuchen landeten im Korb – Deutschland zog zur Halbzeit auf elf Punkte davon (40:29).
Gruppensieg, Zwischenrunde, Aus: Für die deutschen Basketballerinnen ist alles möglich
Besser wurde es in der Folge für Mali nicht. Das Team von Bundestrainer Olaf Lange vergrößerte den Vorsprung noch weiter. Nach dem dritten Viertel stand es 64:44.
Mali konnte den Abstand auch im viertel Viertel verkürzen. Deutschland setzte sich im zweiten Spiel nacheinander durch und darf am Dienstag gegen Südkorea um den Einzug ins Viertelfinale spielen.
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