Geheimdienste

„Deutschlands gefährlichster Gegner“: So sehen die Geheimdienste die Bedrohungslage

Spionage, Sabotage und Cyberangriffe sind konkrete Gefahren. Wie gut ist Deutschland auf die wachsende Bedrohung vorbereitet, und wie belastbar sind die Warnungen der Geheimdienste?

Anna Schütz
Anna Schütz
6 Min
V.r.n.l.: Martin Jäger, Präsident des Bundesnachrichtendienstes BND, Martina Rosenberg, Präsidentin des Millitärischen Abschirmdienstes MAD, und Sinan Selen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz BfV, bei der öffentlichen Anhörung des Parlamentarischen Kontrollgremiums

V.r.n.l.: Martin Jäger, Präsident des Bundesnachrichtendienstes BND, Martina Rosenberg, Präsidentin des Millitärischen Abschirmdienstes MAD, und Sinan Selen, Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz BfV, bei der öffentlichen Anhörung des Parlamentarischen Kontrollgremiums

© Michael Kappeler/dpa

Wie sicher ist Deutschland? Eine Antwort darauf gaben heute die Chefs der drei deutschen Nachrichtendienste im Bundestag. In der öffentlichen Sitzung des Parlamentarischen Kontrollgremiums beschrieben Martin Jäger vom Bundesnachrichtendienst (BND), Sinan Selen vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) und Martina Rosenberg vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) eine Sicherheitslage, die sich aus ihrer Sicht deutlich verschärft hat.

Im Mittelpunkt standen drei Bereiche: Bedrohungen durch fremde Staaten, Extremismus und Terrorismus sowie die Frage, wie die Nachrichtendienste darauf reagieren können.

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