Energiepolitik

Deutschlands Stahlkocher schlagen Alarm: Wasserstoff fehlt, CO₂-Kosten steigen

Bei ThyssenKrupp und Salzgitter wächst die Sorge vor explodierenden CO₂-Kosten. Wasserstoff ist zu teuer. Droht Europas Industrie ins Hintertreffen zu geraten?

9 Min
Stahlindustrie in Deutschland und EU: Abwandern, um zu überleben?

Stahlindustrie in Deutschland und EU: Abwandern, um zu überleben?

© Hauke-Christian Dittrich/dpa

Bei den Stahlkochern in Salzgitter und bei ThyssenKrupp in Duisburg geht die Angst um. Bislang waren sie wegen der massiven Konkurrenz aus Fernost vom Emissionshandel der EU ausgenommen und man bekam gratis CO₂-Zertifikate. Doch bis 2030 sollen rund 50 Prozent der Gratis-Zertifikate wegfallen und bis 2034 dann alle. Jede ausgestoßene Tonne Kohlendioxid kostet derzeit an der Energiebörse etwa 80 Euro.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*