Ein unwürdiges Ende erschwert den Verbliebenen die Trauer. Das gilt auch für die Beziehung zwischen Serien und ihrer Zuschauerschaft. Nach vielen Jahren des Mitfieberns weiß die treue Fangemeinde nach einem furchtbaren Finale oft nicht, wie sie mit dem Verlust der geliebten fiktionalen Welt umgehen soll. Die zwischen 2006 und 2013 ausgestrahlte Serie „Dexter“ bewies bereits vor der allgemein als Fiasko betrachteten achten Staffel von „Game of Thrones“, wie viel Schaden ein schlecht geschriebener Schluss einer beliebten Serie zufügen kann.
Streamingkritik
„Dexter: Original Sin“ auf Paramount+: Der Serienkiller, der nicht sterben darf
Das Prequel will davon erzählen, wie Dexter zum Mörder mit Moral wurde. Tatsächlich wirft „Dexter: Original Sin“ aber erneut einen Schatten auf das Vermächtnis der Serie. Wieso nur?
Arabella Wintermayr
4 Min
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Patrick Gibson (als Titel-Antiheld Dexter) und Christian Slater im Prequel „Dexter: Original Sin“.
© Paramount+
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