Friedhofspatenschaften

Die allerletzte WG: Warum sich Nachbarn aus Kreuzberg ein gemeinsames Grab teilen

Freunde, Nachbarn, Kollegen planen gemeinsam ihre letzte Ruhestätte. Ein Patenschaftsmodell befördert Gemeinschaftsgräber, zumindest in Schöneberg.

Susanne Rost
Susanne Rost
11 Min
Anita Leisge hatte die Idee zum Gemeinschaftsgrab Möckernkiez auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof. 136 Bewohner der gleichnamigen Kreuzberger Wohnanlage können dort bestattet werden. Alle Plätze sind schon vergeben.

Anita Leisge hatte die Idee zum Gemeinschaftsgrab Möckernkiez auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof. 136 Bewohner der gleichnamigen Kreuzberger Wohnanlage können dort bestattet werden. Alle Plätze sind schon vergeben.

© Jordis Antonia Schlösser/Ostkreuz

Ein milder Herbstvormittag auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Schöneberg: Ein Eichhörnchen huscht den knotigen Stamm einer Linde empor, eine Katze verschwindet hinter einem Busch, vereinzelt werkeln Menschen auf den Gräbern, die sich zwischen Großgörschen- und Monumentenstraße den Hang hinaufziehen. Eine S-Bahn kreischt vorbei.

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