Die Signets - Die Signets im neuen Layout erinnern an Farbproofs, die normalerweise im Testdruck genutzt werden. Sie erscheinen in der Ecke eines Bildes, mit deren Hilfe man sehen kann, ob die Druckeinstellungen richtig gewählt sind. In unserem neuen Layout zum Beispiel auf der Titelseite der Wochenendausgabe. Sie schlagen eine Art Brücke zwischen der Frakturschrift, die einst noch im Bleisatz gesetzt wurde, bis zum digitalen Farbdruck. Die Signets ziehen sich durch die ganze Zeitung, jedes Ressort hat sein eigenes, sie finden sich auf der Website wieder und begleiten Serien und Dossiers.
Das Logo - Das Wappen, das vorher zwischen „Berliner“ und „Zeitung“ platziert war, ist im neuen Layout nach unten gewandert. Das Wappen bleibt in der Printausgabe weiterhin die Basis der Titelseite, steht für die Vergangenheit, in der die Zeitung ihre Wurzeln hat, während oben mehr Luft ist. Die Frakturschrift ist so wirkungsvoller.
Die Icons - Alle Kolumnen haben neue Icons bekommen. Sophie Lee, die als Tätowiererin in Neukölln als Teil des Kollektivs Aka arbeitet, hat die Porträts der Kolumnen gezeichnet. Zeichnungen funktionieren besser in der kleinen Größe: die kräftigen Linien, die stark vereinfachten Porträts der Autoren, der farbige Grund. Sie sind offener, lassen Raum für Fantasie. Von Stephanie Scholz stammen die Zeichnungen, die Sie beispielsweise im Leitartikel oder über dem Stadtbild auf der ersten Seite des Berlin-Teils finden.
Die Website - Wie die gedruckte Zeitung hat auch die Website einen frischeren, luftigeren Look bekommen, um die Lesbarkeit zu verbessern. Für mehr Übersicht sorgen die grafischen Elemente, die auch die Zeitung ordnen. Nach und nach werden in den kommenden Wochen zahlreiche Funktionen dazukommen.
Eine ausführliche Blattkritik unseres neuen Layouts lesen Sie auf editorial-design.com. Norbert Küpper, der Autor der Kolumne „Layouttipp“ schreibt: „Die Berliner Zeitung hat nun ein ausgesprochen ruhiges, mittelachsig angelegtes Layout mit klaren Bildgrößen und relativ langen Artikeln. (...) Was die Klarheit und Übersichtlichkeit angeht, können sich überregionale Zeitungen und Wochenzeitungen an dieser Zeitung orientieren.“
Dieser Artikel erschien am 2. Oktober 2020 auf www.editorial-design.com.
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