Wer das linksliberale Profil der Süddeutschen Zeitung (SZ) schätzt und den Beitrag „Von Lissabon bis zum Ural“ von Felix Stephan liest (SZ vom 30.Januar 2026), muss sich erst einmal kneifen angesichts dessen, was dort zu lesen ist. Die verdrehte und respektlose Reaktion auf Gerhard Schröders Gastbeitrag in der Berliner Zeitung „Wir leben in einem Jahrzehnt der Bewährung“ ist kaum zu glauben. Aber vielleicht ist gerade er ein mahnendes Beispiel für die rasante Veränderung in der Zeitungslandschaft und der öffentlichen Meinungsbildung. Eine Reaktion ist notwendig.
Medienkritik
„Die Bewertung Gerhard Schröders in der Süddeutschen Zeitung ist reine Demagogie“
Mit scharfen Vorwürfen reagierte die SZ auf einen Gastbeitrag des Altkanzlers in der Berliner Zeitung. Der langjährige SPD-Politiker Michael Müller weist die Unterstellungen zurück. Ein Gastbeitrag.
Michael Müller
9 Min
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