Wolfgang Kubicki kennt keine Brandmauer. Das sagt der neue FDP-Chef inzwischen so häufig, dass man es verstanden haben dürfte. Was das genau bedeutet, braucht allerdings etwas mehr Zeit. Zusammenarbeit mit der AfD? „Niemals.“ Eigene Anträge, denen die AfD zustimmt? Kein Problem. AfD-Anträge unterstützen? Nein. Einen Ministerpräsidenten der AfD wählen? Ebenfalls nein. Eine christdemokratische Minderheitsregierung, deren Vorhaben mal mit Stimmen von links und mal mit Stimmen von rechts beschlossen werden? Kann sich Kubicki vorstellen. Die AfD sei ihm dabei, wie er es einmal formulierte, „herzlich egal“.
Selbstfindungsphase
Die FDP kennt keine Brandmauer – aber mit wem will sie eigentlich regieren?
Viele kleine Mauern hat sich die FDP vor den Landtagswahlen gebaut. Die Logik dahinter erinnert an einen alten Satz des jungen Christian Lindner.
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Nicht bei allen beliebt: ein beschädigtes Wahlplakat der FDP mit dem Parteivorsitzenden Wolfgang Kubicki zur Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin.
© Stefan Zeitz Photography/imago
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