Der Traum vom Regieren ist für die Grünen geplatzt. Annalena Baerbock muss ihren Regierungsflieger räumen und Robert Habeck, das Gesicht der Grünen im Wahlkampf, zieht sich zurück. 43 Stunden nach der Schließung der Wahllokale und der Verkündung des amtlichen Wahlergebnisses werteten Spitzengrüne am Dienstag die Bundestagswahl aus und leckten ihre Wunden.
Krachend gescheitert sei aber nur einer, wie Jan Philipp Albrecht, Vorstand der Stiftung, gleich zu Beginn festhält. Das Wahlergebnis sei eine „klare Niederlage für Scholz“ und im Vergleich zu anderen Parteien hätten die Grünen „deutlich geringere Verluste“ eingefahren. Von Selbstkritik und einem Reflektieren des Wahlkampfs keine Spur. Auch Heiko Knopf, stellvertretender Bundesvorsitzender der Grünen, arbeitet sich lieber an der neuen Konkurrenz ab – der Linken.
Bundestagswahl
Die Grünen lecken ihre Wunden: Sie bedauern, dass sie „nicht mal mehr kritisiert werden“
In der parteinahen Heinrich-Böll-Stiftung wertet der stellvertretende Bundesvorsitzende der Grünen die Bundestagswahl aus. Von Selbstkritik keine Spur.
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Heiko Knopf, stellvertretender Bundesvorsitzender der Partei Bündnis 90/Die Grünen.
© Matthias Bein/dpa
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