Die Internationale Funkausstellung findet ab jetzt jährlich statt / Handel hofft auf weiteren Boom bei Flachbildschirmen

Die IFA: schneller und englischer

Thomas Rogalla
1 Min

Schneller! Schneller! Vorbei die gemütlichen Zeiten, in denen der Elektronik-Konsument zwei Jahre Zeit hatte, um sich bei der Internationalen Funkausstellung (IFA) über Innovationen kundig zu machen - und sich dann neue, langlebige Geräte anzuschaffen. Weil die technische Entwicklung so schnell voranschreitet, hat die Messe Berlin das Tempo verdoppelt: Die IFA gibt es ab jetzt jährlich. 10 000 Neuheiten, die es 2005 nicht gab, hat die Industrie versprochen: Hellere, größere, schärfere HDTV-Flachbildschirme, kleinere, tragbarere Taschenfernseher, Telefone, mit denen man übers Internet telefoniert (Voip), Zentral-Unterhaltungscomputer für zu Hause, mit denen man Musik, Bilder, Filme speichern und via Funk in alle Zimmer übertragen kann. Ein paar Details fehlen meist in den kiloweise ausliegenden Prospekten. So gibt es bislang kaum Sender, die hochaufgelöste Filme ausstrahlen. Und bei den neuen, superscharfen Videoplayern hat der Kampf der Systeme (BlueRay gegen die High Definition Digital Versatile Disc) erst begonnen. Apropos Sprache: Ohne Englischkenntnisse ist man am Funkturm zwischen Halls, Network and Cable, Digital Imaging und dem Convention Center definitiv fehl am Platze. (tr.)------------------------------Grafik : Messeplan der Internationalen Funkausstellung

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