„Überall sieht und spürt man Antisemitismus“, sagt Gideon Joffe. Der Unternehmer und Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin zeichnet an diesem Mittwochmorgen ein düsteres Bild: Etwa jeder dritte Schüler an den jüdischen Schulen sei inzwischen dort, weil er zuvor an einer regulären Schule Mobbing und antisemitische Anfeindungen erlebt habe. Joffe spricht von einer antisemitischen „Lawine“, bei der auch Teile der Politik mitspielten.
Wahlkampf
„Die Kippa ist verschwunden, die Zahl der Kopftücher hat zugenommen“: Joffe widerspricht Eralp vehement
Bei der Jüdischen Gemeinde wird es für Elif Eralp ungemütlich. Es geht um Antisemitismus in der Linken und plötzlich auch um mögliche Koalitionen.
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Spitzenkandidatin Elif Eralp (Linke) nimmt an einem Podiumsgespräch der Jüdischen Gemeinde zu Berlin teil.
© Jens Kalaene/dpa
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