Noch bevor die angekündigten Gen-Z-Proteste in Deutschland begonnen haben, wird bereits über mögliche Ausschreitungen diskutiert. Linken-Chefin Ines Schwerdtner sieht darin den Versuch, die Bewegung zu diskreditieren. „Die Migranten sind schuld und die Linksextremen sind schuld. Das ist das nächste Narrativ“, sagte Schwerdtner. Dieses werde von der „internationalen Rechten bis weit ins konservative Lager hinein“ genutzt werden. Dabei verwies sie auf US-Präsident Donald Trump und dessen Vize J. D. Vance.
Die Äußerungen fielen am Mittwoch in einer Zoom-Konferenz des Magazins Jacobin, veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Studierendenverband Die Linke.SDS. Gemeinsam mit dem Journalisten und früheren Autor der Berliner Zeitung Raphaël Schmeller sowie dem französischen Linkspartei-Abgeordneten Hadrien Clouet diskutierte Schwerdtner über die Proteste in Frankreich. Der Presse warf sie vor, bereits vor den angekündigten Demonstrationen in Deutschland Angst vor den Jugendlichen zu schüren.
Proteste
„Die Migranten sind schuld und die Linksextremen“: Schwerdtner warnt vor Narrativ gegen Gen Z
Vor den geplanten Gen-Z-Protesten wirft Linken-Chefin Ines Schwerdtner der Presse Panikmache vor. Sie warnt vor einer Instrumentalisierung der Gewaltfrage.
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Linken-Chefin Ines Schwerdtner wirft Medien und politischer Rechter vor, die geplanten Gen-Z-Proteste bereits im Vorfeld zu diskreditieren.
© Bernd von Jutrczenka/dpa
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