Drohnen

Die neue Gefahr: Warum Drohnen für die Berliner Polizei zur Herausforderung werden

Die Gründe für Vorfälle mit unbemannten Flugobjekten sind vielfältig. Am Berliner Flughafen gab es so viele Drohnen-Vorfälle wie noch nie.

5 Min
Ein Bundeswehrsoldat präsentiert den Counter UAV Jammer HP 47 bei einer Leistungsschau zur Drohnenabwehr.

Ein Bundeswehrsoldat präsentiert den Counter UAV Jammer HP 47 bei einer Leistungsschau zur Drohnenabwehr.

© Marcus Golejewski

Nicht immer ist es der Russe. Manchmal ist es ein ambitionierter Hobbyfotograf, manchmal ein Vater, der mit seinem Sohn etwas steigen lässt. Und manchmal erlaubt sich jemand einen üblen Streich: Bereits mit einer Drohne, die im Spielwarenladen erhältlich ist, kann man unter Umständen riesigen Schaden anrichten – schon wegen der Aufregung, die so ein Multicopter verursacht. So registrierte die Deutsche Flugsicherung (DFS) in der ersten Hälfte dieses Jahres am Berliner Hauptstadtflughafen so viele Drohnen wie an keinem anderen deutschen Flughafen.

Der Tower am BER meldete demnach 28 Drohnen im ersten Halbjahr. Bei sieben dieser Vorfälle musste der Flugbetrieb zeitweise unterbrochen werden. Im gesamten vergangenen Jahr hatte es am BER lediglich acht Vorfälle mit Drohnen, die den Flugbetrieb beeinträchtigten, gegeben. Ein Grund für den starken Anstieg könnte laut DFS ein neues Detektionssystem sein, das die Bundespolizei in diesem Jahr installiert habe und das Drohnen besser und schneller erkennen könne.

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