Sonntagskrimi

Die Orgie vor dem Abi: Der Dresdner „Tatort: Herz der Dunkelheit“

Mit „Herz der Dunkelheit“ verabschiedet sich Kommissarin Gorniak (Karin Hanczewski). Sie findet einen Geliebten, muss aber gegen dessen Tochter ermitteln. Die „Tatort“-Kritik.

4 Min
Karin Gorniak (Karin Hanczewski, re.) ermittelt zum letzten Mal im „Tatort“. Hier befragt sie Romy, die Tochter ihres Geliebten (Charlotte Krause)

Karin Gorniak (Karin Hanczewski, re.) ermittelt zum letzten Mal im „Tatort“. Hier befragt sie Romy, die Tochter ihres Geliebten (Charlotte Krause)

© MDR

Wenn sich langjährige „Tatort“-Figuren verabschieden, dann oft mit einem Knall. So steht in sechs Wochen in Kiel der spektakuläre Ausstand von Axel Milberg als Borowski an. Zuvor aber verabschiedet sich Karin Hanczewski in Dresden: „Herz der Dunkelheit“ ist ihr 18. Auftritt als Karin Gorniak. Neun Jahre lang war sie als alleinerziehende Mutter gezeigt worden. Zum Finale aber liegt sie im Bett eines Geliebten (Hannes Wegener), der sie fragt, ob sie nicht bei ihm einziehen wolle. Doch dann klingelt nachts halb drei das Diensthandy. Gorniak schaut noch kurz ins Zimmer der Tochter des Freundes hinein – doch Romy ist nicht da.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*