Fußball-International

Die Schlinge zieht sich zu: Infantino steht bei der Fifa vor der Entmachtung

Gianni Infantino will beim Fifa-Kongress im März erneut als Präsident kandidieren. Ob es dazu tatsächlich kommt, erscheint mehr als fraglich.

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Gianni Infantino ist als Präsident der Fifa aktuell so umstritten wie nie zuvor.

Gianni Infantino ist als Präsident der Fifa aktuell so umstritten wie nie zuvor.

© IMAGO/JOERAN STEINSIEK

Nur wenige Wochen nach der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada, die Fifa-Präsident Gianni Infantino als das „unglaublichste Ereignis in der Geschichte der Menschheit“ bezeichnet hatte, erlebt der weltweite Dachverband des Fußballs eine seiner schwersten Führungskrisen seit der Gründung.

Infantino steht so stark unter Druck wie lange nicht mehr. Umstritten war der Fußballfunktionär in den vergangenen Jahren immer wieder, mittlerweile allerdings gibt es ernsthafte Zweifel, ob er beim Fifa-Kongress im März nächsten Jahres für eine vierte Amtszeit bestätigt wird. Auslöser ist der gescheiterte Plan, Teile der kommerziellen Rechte an der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Das milliardenschwere Vorhaben stieß bei zahlreichen Kontinentalverbänden und nationalen Fußballverbänden auf massiven Widerstand und wurde schließlich gestoppt. Seither mehren sich die Zweifel an Infantinos Führungsstil und seiner Zukunft an der Spitze des Weltverbandes.

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