Rätselhaft

Wieso die SPD immer verlieren kann und ihre Funktionäre dadurch sogar reicher werden

Der Niedergang der SPD liegt weder an regionalen Eigenheiten der Wähler noch an den Medien, wie immer wieder behauptet wird. Er ist in ihr selbst begründet. Eine Kolumne.

Katja Hoyer
Katja Hoyer
8 Min
Muss Opa ins Altenheim? Nein, die SPD-Parteivorsitzenden Bärbel Bas (l.) und Lars Klingbeil (r.) trösten Wahlverlierer Andreas Stoch

Muss Opa ins Altenheim? Nein, die SPD-Parteivorsitzenden Bärbel Bas (l.) und Lars Klingbeil (r.) trösten Wahlverlierer Andreas Stoch

© Tobias SCHWARZ / POOL / AFP

Als sich die SPD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg letzten Sonntag nur knapp über die 5-Prozent-Hürde hievte, hätte man meinen können, dass das bei der Parteiführung blankes Entsetzen auslösen würde. Schließlich versteht sich die SPD noch immer als Volkspartei, als Anwältin der kleinen Leute überall im Land. Doch die Reaktionen waren so abgedroschen wie die „Weil es um Dich geht“-Sprüche auf den SPD-Wahlplakaten.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*