Kolumne

Die Sprache in Corona-Zeiten: „Negativ“ ist das neue „Positiv“

Das vergangene Jahr hat vieles verändert: Wir sitzen zu viel herum, wir bewegen uns zu wenig und müssen mitunter auch den neuen Umgang mit alten Worten lernen.

Jens Blankennagel
Jens Blankennagel
3 Min
Buchstaben bilden Wörter – und mitunter haben Worte eine höchst unterschiedliche Bedeutung.

Buchstaben bilden Wörter – und mitunter haben Worte eine höchst unterschiedliche Bedeutung.

© Imago

Deshalb haben wir uns als Familie die Pflicht auferlegt, jeden Tag eine große Runde durch unseren Kiez zu laufen. Da wir nach einem Jahr aber auch alle Kieze rund um unseren Kiez kennen, müssen wir uns ablenken, um nicht zu merken, dass wir schon alles auswendig kennen. Also spielen wir ein wenig. Früher „Ich sehe was, was du nicht siehst“, nun „Teekesselchen“. Bis heute habe ich nicht begriffen, warum das Spiel so heißt, aber egal.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*