Parteivorsitz

„Die Strafe des Wählers wird grausam“: SPD-Friedenspolitiker wollen Klingbeil loswerden

Ein Plädoyer aus dem Friedensflügel sieht die SPD „am Rande des Untergangs“ und fordert neue Köpfe. Noch wagt sich niemand aus der Deckung.

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SPD-Chef Lars Klingbeil vor der Willy-Brandt-Statue im Willy-Brandt-Haus. Der Friedensflügel der Partei will ihn nicht mehr an der Spitze sehen.

SPD-Chef Lars Klingbeil vor der Willy-Brandt-Statue im Willy-Brandt-Haus. Der Friedensflügel der Partei will ihn nicht mehr an der Spitze sehen.

© dts Nachrichtenagentur/imago

Lars Klingbeil hat noch nicht gesagt, ob er SPD-Chef bleiben will. Ein Teil seiner Partei hat die Antwort schon gegeben. Der Erhard-Eppler-Kreis will den Vizekanzler nicht mehr an vorderster Front sehen.

Seit dem Rücktritt von Co-Parteichefin Bärbel Bas ist das Rennen um den Vorsitz offen. Der Kreis, benannt nach dem früheren Entwicklungsminister und Vordenker der Friedensbewegung, setzt auf Ralf Stegner oder Rolf Mützenich. Sie sollen die Partei programmatisch erneuern.

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