Der Dino ist tot. Es leben die Dinos. Nachdem der Hamburger SV vor acht Jahren abstieg, hatte die Fußball-Bundesliga ihr letztes verbliebenes Gründungsmitglied verloren. Viele Spielzeiten schon hatten die Rothosen fast darum gebettelt, zweitklassig zu werden. Zweimal hatten sich die Nach-Nachfolger von Uwe Seeler durch die Relegation gequält und dort hauchdünn gegen Greuther Fürth (0:0, 1:1) und den Karlsruher SC (1:1, 2:1 nach Verlängerung) gerettet. Bis dann doch der Hammer fiel und die Hanseaten in ihrer ersten Spielzeit in der Zweitklassigkeit – vor der Bundesliga gehörten sie stets der Oberliga Nord an, der bis 1963 auf mehrere Regionen verteilten höchsten Spielklasse im Westen Deutschlands – auch auf den 1. FC Union Berlin trafen. Allerdings brauchten sie weitere sechs Spielzeiten, um dorthin zurückzukehren, wohin sie nach eigenem Selbstverständnis gehören.
Bundesliga
Die Tode der Fußball-Dinos: Trägt der 1. FC Union Berlin seinen Teil dazu bei?
Der VfL Wolfsburg will in der kommenden Saison seine 30-jährige Bundesliga-Zugehörigkeit feiern. Der 1. FC Union Berlin hat etwas dagegen.
Andreas Baingo
8 Min
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Im Stadion An der Alten Försterei muss der VfL Wolfsburg am Sonnabend einen weiteren Schritt Richtung 2. Bundesliga befürchten.
© IMAGO/nordphoto GmbH / Engler
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